Interview mit Jed Pecchioli von America II über Internet of Things in der Distribution

Interview von Jennifer Kallweit

Der US-amerikanische Distributor America II ist seit über 25 Jahren im Geschäft und betreibt internationale Niederlassungen in Großbritannien, Deutschland, China, Singapur, Japan und Mexiko. In einem Interview erklärte Jed Pecchioli, President APAC and EMEA Operations, wie sich das Internet der Dinge auf die Distribution auswirkt und warum die chinesischen Distributoren nicht unterschätzt werden dürfen.

Herr Pecchioli, welche Innovationen werden die in Industrie in Zukunft beeinflussen?

Das Internet der Dinge wird einen großen Einfluss auf die gesamte Branche haben. Unseren Franchise-Linien eröffnet das viele Chancen. Wir haben zum Beispiel einige sehr schöne Display-Linien mit Firmen wie CCT und Beneq, bei den Sensoren wären Altech und Shenzhen KPD zu nennen. Der stärkste Trend derzeit ist, dass viele chinesische Hersteller auf eine AVL-Position setzen (Approved Vendor List) und damit europäischen und nordamerikanischen Hersteller herausfordern, und zwar in Bezug auf Preis und Qualität. Das Vorurteil ist ja, dass chinesische Produzenten vor allem billig sind und Fälschungen anfertigen, tatsächlich gibt es aber viele sehr gute Unternehmen, die die etablierten Anbieter zunehmend herauszufordern. Viele neue Möglichkeiten gibt es auch bei Sound-Bausteinen, dem Power-Management von Exar oder Kingstate sowie bei den Timing-Bausteinen. Auch unsere bekannten Franchise-Linien wie Fox und IQD werden vom IoT-Geschäft profitieren. Es durchdringt alle Bereiche.

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